Klimaneutraler Brennprozess in Kanada
Ein Meilenstein in der Keramikproduktion
Aktuelle News

So erreichen wir
Nachhaltigkeit
Im Keramikwerk in Matane setzt Duravit den weltweit ersten elektrischen Brennofen ein, der mit Strom aus Wasserkraft betrieben wird. Der regenerativ erzeugte Strom stammt aus den Wasserkraftwerken des kanadischen Energieversorgers Hydro-Québec. Darüber hinaus werden die Rohstoffe überwiegend aus Kanada und den USA bezogen, wodurch sich kurze Transportwege und eine nachhaltigere Logistik ergeben. Durch den Elektroofen und die verkürzten Transportwege können bis zu 9.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.

Nachhaltige Innovationen für unsere
Wirtschaft
Duravit investiert große Summen in nachhaltige Innovationen: In dieser neuen Produktionsstätte ist alles hoch automatisiert und folgt den Prinzipien der Industrie 4.0. Das Werk spielt zudem eine entscheidende Rolle in der "Local-for-Local"-Strategie des Unternehmens, da die hier produzierten Keramikteile für den nordamerikanischen Markt vorgesehen sind. Die Logistik vor Ort reduziert dabei die CO₂-Emissionen um insgesamt 1.500 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum Import der Waren aus Europa.

Wir übernehmen
Soziale Verantwortung
Mit diesem Keramikwerk schafft Duravit 240 Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte und sorgt als Kunde für verschiedene Zulieferer aus der Region für einen wirtschaftlichen Aufschwung.
„Wir sind sehr stolz darauf, als Vorreiter einer nachhaltigen Sanitärindustrie zu agieren und Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels zu geben. Damit setzen wir Maßstäbe für innovative Lösungen in einer von hohem Energieverbrauch geprägten Branche. Gleichzeitig ist das neue Werk ein Meilenstein auf unserem Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2045“, sagt Stephan Tahy, CEO von Duravit.
FAQ
Was sind die Vorteile der neuen Produktionsstätte in Kanada?
Der neue Standort in Matane fügt sich nahtlos in die local-for-local-Strategie von Duravit ein. Die Lage direkt am St. Lorenz-Strom erleichtert die Logistik und den Warentransport. Damit können wir die Aufwände in der Logistik deutlich senken und zusätzlich Energie aus fossilen Quellen einsparen. Verglichen mit einem Import unserer Produkte aus Europa rechnen wir daher mit einer Reduktion unserer CO2-Emissionen im nordamerikanischen Markt von 1.500 Tonnen im Jahr. Zusammen mit dem elektrischen Ofen kommen wir also auf ein Reduzierungspotenzial von knapp 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Wann erfolgte der erste Spatenstich und bis wann wird der Produktionsstart erfolgen?
Der erste Spatenstich erfolgte im Juli 2023. Wir haben als ambitioniertes Ziel den Produktionsstart für das dritte Quartal 2025 angepeilt, also etwa zwei Jahre später. Die volle Fertigungskapazität erwarten wir bereits 2027.
Was zeichnet den neuen Keramik-Rollenofen aus? Können Sie die Produktionsmethode – elektrische Brennöfen, die mit Ökostrom betrieben werden – näher erläutern?
Innovatives Herzstück der klimaneutralen Fertigungsstätte Matane ist der elektrische Keramik-Rollenofen, der in der Branche einen neuen Industriestandard definiert. Der Betrieb erfolgt ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom aus den Wasserkraftwerken des kanadischen Energieversorgers Hydro-Québec. Die CO2-Einsparungen des elektrischen Keramik-Rollenofens liegen – bei voller Produktionskapazität – gegenüber einem herkömmlichen Gasofen bei rund 8.500 Tonnen/Jahr. Auf einer Länge von ca. 100 Metern können künftig bis zu 600 Keramik-Toiletten am Tag bei einer Temperatur von ca. 1260 °C gebrannt werden. Der gesamte Brennvorgang dauert jeweils etwa 16 Stunden. Dabei wird die Umluft zurückgewonnen und für die Beheizung von Trockenkammern und Gießerei verwendet. Die Technologie des ersten elektrischen Keramik-Rollenofens für die Keramikindustrie stammt von dem weltweit führenden Industrieofen-Hersteller Riedhammer aus Nürnberg, einer Tochtergesellschaft der multinationalen SACMI-Gruppe mit Hauptsitz in Imola, Italien.
Duravit hat sich das Ziel Klimaneutralität bis 2045 gesteckt. Welchen Beitrag leistet der Standort Matane?
Der neue Standort verfügt über den ersten elektrischen Keramik-Rollenofen weltweit. Statt wie in der energieintensiven Keramik-Fertigung üblich mit Erdgas, arbeitet die innovative Fertigungsstraße ausschließlich mit nachhaltig erzeugtem Strom aus Wasserkraft. Dies, und der reuduzierte Transportaufwand, führt zu CO₂-Einsparungen von rund 9.000 Tonnen/Jahr.

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