
Das skandinavische Badezimmer
Entspannen im nordischen Stil
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Auf Minimalismus und Natürlichkeit setzen: Helle Farben, Holz und reduzierte Formen schaffen die typische Ruhe des skandinavischen Badezimmers.
- Funktionalität mit Gemütlichkeit verbinden: Der nordische Stil kombiniert praktische Einrichtung mit wohnlicher Atmosphäre und klarer Gestaltung.
- Mit Licht und Offenheit arbeiten: Tageslicht, offene Duschen und dezente Möbel lassen das Bad freundlich und großzügig wirken.

Designphilosophie zwischen Hygge und Lagom
Aufgrund der Assoziation mit Hygge werden besonders häufig gemütliche Badezimmer mit dem nordischen Stil in Verbindung gebracht. Allerdings liegt ein mindestens ebenso großer Fokus auf einem stilvoll-reduzierten Ansatz. Zentral ist hier das Konzept Lagom.
Dieser nicht direkt übersetzbare Begriff aus dem Schwedischen bezeichnet in etwa „genau die richtige Menge“, also weder zu viel noch zu wenig von einer Sache. Für skandinavische Bäder bedeutet dies, dass Perfektion durch Genügsamkeit angestrebt wird.
Damit reiht sich der Stil in minimalistischen Designkonzepten ein, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Natürlichkeit und Ruhe stehen besonders im Vordergrund.
Materialien, Farben & Formen für ein skandinavisches Badezimmer
Der skandinavische Look zeichnet sich durch ein natürliches, schlichtes Flair aus, welches sich auch in den Grundlagen der Einrichtung wiederfindet.

Holz und Keramik
Natürlichkeit wird im skandinavischen Badezimmer vor allem durch Holz ausgedrückt. Dabei werden vorzugsweise helle Hölzer wie Eiche und die in skandinavischen Wäldern sehr präsente Birke gewählt. Besonders letztere eignet sich hervorragend, um geschmackvolle Akzente zu setzen. Klassisch helle Keramik, nach Bedarf in matter Optik, sorgt für ein stimmiges, unaufgeregtes Gesamtbild.

Passende Farben
Helligkeit steht auch bei der Farbwahl im Vordergrund. Weiß, Beige und hellere Grautöne prägen das skandinavische Bad. Für Akzente können vereinzelt Pastellfarben oder auch Schwarz gewählt werden – nur knallig sollte es auf keinen Fall werden.

Formensprache
Passend zum schnörkellosen Grundgedanken wird eine klare Linienführung im skandinavischen Badezimmer bevorzugt. Zu kantig muss es dabei aber nicht sein, Rundungen passen zur angestrebten entspannten Atmosphäre. Die Waschbecken der Serie Vitrium sind dafür ideal.
Einrichtung eines skandinavischen Badezimmers
Wer sein Badezimmer skandinavisch einrichten möchte, braucht meist nicht allzu viel. Denn um Unruhe und Überlagerung zu vermeiden, ist beim Skandinavien-Stil weniger immer mehr. Auf Accessoires ohne Funktion wird nahezu komplett verzichtet. Komfort und Behaglichkeit spielen neben der Funktionalität aber trotzdem eine große Rolle.
Tipps zur Umsetzung
Der reduzierte Designansatz beim Badezimmer im skandinavischen Stil hilft auch bei der Einrichtung. Denn schon mit relativ wenigen Kniffen kann hier ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. Folgende Tipps können dabei helfen:

Kleines Badezimmer nordisch gestalten
Minimalismus kommt der Einrichtung im kleinen Bad zugute. Skandinavische Badezimmermöbel und ein oder zwei zurückhaltende Akzente genügen hier bereits. Besonders Elemente, die die unverwechselbare Optik von Birkenrinde aufgreifen, können schnell für die passende Stimmung sorgen.

Sauna im Bad
Ein echter Klassiker nordischer Badkultur ist zweifelsfrei die Sauna. Und natürlich passen der Entspannungsaspekt der nordischen Einrichtungsideen und die Sauna im Badezimmer perfekt zusammen. Dafür wird zwar etwas Platz benötigt, aber deutlich weniger als häufig angenommen. Tatsächlich lassen sich diese Wellness-Oasen auch in einem gewöhnlichen Bad problemlos unterbringen.

Das skandinavische Badezimmer kombinieren
Die Einflüsse des skandinavischen Badezimmers finden sich unübersehbar in der modernen Badgestaltung wieder. Auch deshalb lassen sich Elemente des nordischen Stils gut mit modernem Design verbinden.
Aber ebenso eignet sich das skandinavische Badezimmer zur Kombination mit anderen traditionellen Stilen. So steht im japanischen Badezimmer ebenfalls Ruhe und Natürlichkeit im Fokus. Trotz der kulturellen Unterschiede ist durch die Synthese dieser Stile sogar eine eigene, neue Designrichtung entstanden – Japandi.








