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Neuer Zollhof, Haus B
Tanzende Solitäre
Referenzzusammenfassung
Jeder der drei aufeinander bezogenen Gebäude-Solitäre besitzt eine individuelle Ausformung hinsichtlich Material und Größe, wobei allen das Prinzip der Asymmetrie zu eigen ist. Die geschwungene Bauweise verleiht den Gebäuden eine äußerst dynamische, nahezu tanzende Anmutung. Im Zuge der Renovierungsarbeiten 2014 zog mit der Serie DuraStyle Duravit-Design in das silberglänzende „Haus B“ ein und ergänzt die merkfähige Architektur um eine bewusst zurückhaltende Badgestaltung.
Das Ensemble aus einem roten, weißen und dem zentralen, silbernen Gebäude entstand von 1998 bis 1999 auf dem Gelände des ehemaligen Zollhofs. Der für Gehry typische, dekonstruktivistische Stil zeigt sich besonders im Detail: Abstrakte Formen und Asymmetrien, außergewöhnliche Winkel und verzerrte Fassaden, ergänzt um hervorspringende Fensterrahmen prägen das Erscheinungsbild. Die Individualität jedes Solitärs wird durch eine einzigartige Fassade betont. Dabei fungiert die silberne Edelstahlverkleidung des mittleren Hauses als verbindendes Element, in dem sich die benachbarten Gebäude spiegeln.
Im Inneren dieses „Haus B“ steht Individualität im Mittelpunkt: 90-Grad-Winkel oder gerade Wände sind eine Rarität, Räume haben Dreiecke, Rauten oder gar Trapeze als Grundrisse. Mit formaler Geradlinigkeit ergänzen die extraschlanken DuraStyle WCs die Bäder des originellen Gebäudes um schlichte Eleganz. DuraStyle entstand aus der Umsetzung eines holistischen Denkansatzes zwischen Badausstatter Duravit und Designer Matteo Thun. Dabei stand die Schnittmenge aus Produktdesign, Architektur und Interior Design im Mittelpunkt. Die optische Leichtigkeit der Badserie erzielt im Zusammenspiel mit moderner Architektur ihre besondere Wirkung eignet sich dank Variantenvielfalt und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis ideal für den Projektbereich.

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