
Fondazione Prada Milano
Ein wahres Goldstück inmitten der Industrie
Referenzzusammenfassung
Die seit 2008 im Bau befindliche Fondazione ist ein Hybrid aus Alt und Neu. Der renommierte Architekt Rem Koolhaas und sein Team haben in Zusammenarbeit mit dem Projektarchitekten Federico Pompignoli eine komplexe architektonische Struktur geschaffen, die Kontraste vereint, welche sich normalerweise nicht tangieren. Damit hat Koolhaas das Bestehende in die Gegenwart geholt und ein neues Architektur-Ensemble geschaffen. Alle Fragmente aus Alt und Neu stehen sich in einem kontinuierlichen Wechselspiel gegenüber, in dem sich Demut und Erfindung die Waage halten.
Lange Zeit hatten Rem Koolhaas und seine Kollegen vom Office for Metropolitan Architecture (OMA) überlegt wie sie das Gebäude im schönsten Licht erstrahlen lassen können. Verschiedenste Goldfarben wurden getestet und speziell beschichtete Metallplatten angeschraubt, doch je nach Lichteinfall sah die Fassade grün oder einfach nur braun aus. Am Ende musste es echtes Gold sein. Schließlich bestellte das Team drei Kilogramm Blattgold aus 24 Karat.
So viel Aufwand war nötig, um die Fassade des „Turms“ auf dem Gelände der Fondazione Prada in Mailand komplett zu umhüllen und zum Leuchten zu bringen. Im Inneren glänzen sowohl Duravit Starck 3 WCs entworfen vom berühmten Designer Philippe Starck, als auch Duravit Architec WCs – seit über 25 Jahren ein Klassiker im halböffentlichen Bereich.
Heute beherbergt das in einer ehemaligen Gin-Destillerie aus dem Jahre 1910 befindliche Gebäude zahlreiche renommierte Ausstellungen. Die Fondazione dient allerdings nicht nur als Museum und Galerie. Der Industriekomplex bietet auf dem insgesamt 28 340m² großen Gelände eine ungewöhnliche Vielfalt an Räumlichkeiten: unter anderem befinden sich dort ein Kino, ein Restaurant, ein Büro sowie eine Bibliothek.






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