ADAC Zentrale Gebäudeansicht von außen

ADAC Zentrale

Leuchtendes Farbenspiel mit nachhaltigem Konzept

In unterschiedlichen Gelbtönen leuchtet der neue ‚Stern von Sendling‘, wie der Turm der ADAC-Zentrale in München bezeichnet wird. Der Hauptsitz des deutschen Automobilclubs gilt als ein neues Wahrzeichen des Münchner Westends.

Referenzzusammenfassung

Architekt

Sauerbruch Hutton

Standort

München
Deutschland

Kategorie

Auf der Spitze des Turms prangt das gelbe ADAC-Logo, welches von dem Berliner Architektenteam Sauerbruch Hutton in ein Farbspiel mit insgesamt 22 unterschiedlichen Gelb- und Orange-Tönen übersetzt wurde. Wie ein Mosaik verteilen sich die Farbornamente über die Glasfassade des knapp 93 Meter hohen Turms. Dieser ragt aus einem fünfgeschossigen Sockelbau hervor, dessen Kanten schwungvoll abgerundet sind. Die schlanke, geschwungene Führung des Gebäudes ermöglicht die Anordnung aller Schreibtische in direkter Nähe der Fensterfront, was eine angenehme Ausleuchtung durch Tageslicht bewirkt.

Eine reduzierte, jedoch ebenso lebendige Formsprache liegt dem Interior Design zugrunde. Glas- und Metallelemente an den Decken verlaufen nicht geradlinig, sondern sind energisch abgerundet, was den Innenräumen einen dynamischen Charakter verleiht. In den Bädern finden sich die Duravit-Serien 2nd floor, Architec, Happy D, Bacino und Starck 1. Die barrierefreien Sanitärräume sind mit der Serie Starck 3 ausgestattet. Der Waschtisch Starck 3 Vital und das WC mit 70 cm breiter Ausladung unterstützen eine komfortable Benutzung.

Nachhaltigkeit und umweltbewusste Energiekonzepte bilden die Grundlage der Planung von Sauerbruch Hutton. Geheizt wird die ADAC Zentrale mit Fern- und Erdwärme, die Stromversorgung decken Fotovoltaik-Anlagen und regenerative Quellen. Für eine ausgewogene Klimatisierung sorgen Sonnenjalousien, die zwischen der Doppelverglasung und den äußeren Fensterscheiben integriert sind. Dadurch entsteht ein Zwischenraum in der Fassade, welcher permanent von Frischluft durchströmt wird. In den Sommermonaten schützt diese Konstruktion vor Hitze und hält sie außerhalb des Gebäudes.